Zerstörtes Land – Schieferabbau in Wales

Im 19. Jahrhundert war Wales führend beim Abbau und der Bearbeitung von Schiefer. Die erfolgreichen Zeiten sind lange vorbei, Schieferabbau spielt heute kaum noch eine Rolle. Geblieben ist eine zerstörte Landschaft. Die weltgrößte Mine befand sich damals in Blaenau-Ffestiniog, im Nordwesten Wales. Bis zu 11.000 Arbeiter waren dort beschäftigt. Abgebaut wurde der Schiefer zumeist in Bergwerken und Stollen, der Abraum wurde einfach an der Oberfläche abgekippt. Die Halden der Llechwedd Slate Caverns bedecken heute eine so große Fläche, dass Besichtigungen nur mittels LKW-Rundfahrten möglich sind.

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