Schweigsame Mauern – Spurensuche in einem maroden Gutshaus #1

Wohnsitz des Mecklenburgischen Landadels, zwei Weltkriege, Flüchtlingsunterkunft und zuletzt  Internat für Gastronomie-Lehrlinge in der DDR,  das Gutshaus Rossin in der Nähe von Anklam kann auf insgesamt 170 Jahre bewegter Geschichte zurückblicken. Zu sehen ist davon nicht mehr viel. Die Spuren sind verblichen, die Zeit und die wechselnden Regime haben sie unkenntlich gemacht. Eine Berliner Architektin versucht jetzt, mit einem Kreis Gleichgesinnter das Haus vor dem Verfall zu retten. Im Rahmen eines Workshops des Photocentrums Berlins hatte ich Gelegenheit, in Rossin mit der Kamera auf Spurensuche zu gehen.

Zum Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019 findet im Gutshaus Rossin die Ausstellung Secret Stories statt, in der eine Auswahl von Fotos aus dem Workshop gezeigt wird.

 

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