Formen und Farben – Fassaden in Portugals Süden

Begabte Marketingstrategen haben es geschafft, den Begriff Die Weißen Dörfer  für Andalusien zu reservieren. Aber auch im Südwesten Portugals, im Alentejo, finden sich Dörfer, die diesen Namen verdienen würden. Odeceixe zum Beispiel, ein 1000-Einwohner-Dorf, das sich um eine Mühle auf einem Berg gruppiert. Anders als in den großen Städten wie Porto oder Lissabon, wo die Wohlhabenderen wohnten, hatten die meisten Bauern und Fischer hier kein Geld, um ihre kleinen Häuser mit teuren Azulejos, den bekannten blauen Kacheln, gegen die Hitze zu schützen. Deshalb tünchten sie ihre Häuser weiß und gaben ihnen farbige Sockel und Verzierungen, je bunter, desto schöner. Auch heute noch werden regelmäßig die Farben erneuert und so leuchten die Fassaden geradezu im gleißenden Licht der hellen Sonne. Ein fotografischer Spaziergang durch die Formen und Farben Portugals.

 

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