Erzwungene Reduktion – Nebel als der große Weichzeichner

Baumreihe im dichten Nebel

Die Reduktion auf das Wesentliche ist ein bekanntes Stilmittel in der Kunst. Wenn Weniger mehr ist, dann betont eine solche Beschränkung im optimalen Fall das Motiv und eliminiert störendes Beiwerk, das Bild wird klarer und akzentuierter. Für den Fotografen ist das ein bewusster Schritt, den er mit der Wahl des Ausschnitts oder mit technischen Hilfsmitteln erreicht. In der Landschaftsfotografie kann eine derartige Fokussierung aber auch durch Nebel hervorgerufen werden. Nebel ist der große Weichzeichner, der eine Landschaft für den Fotografen ganz neu formatiert und ihn zwingt, sich auf wenige Motive zu konzentrieren und große Teile der Szenerie einfach auszublenden. Und wenn  dann, wie bei diesem Winterspaziergang in Nordhessen, auch noch Frost und teilweise Sonne dazukommen, entstehen Fotos mit einem ganz eigenen Charakter.

 

 

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