Mahnmal pur – Blick auf die reine Form

Selten erlebt man das Denkmal für die ermordeten Juden fast menschenleer, kommen doch an schönen Tagen bis zu 10.000 Besucher täglich zu dem vom amerikanischen Architekten Peter Eisenmann geschaffenen Gedenkort in der Mitte Berlins. Dank Corona gibt es zur Zeit Mahnmal pur und damit den freien Blick auf die reine Form der über 2700 massiven Beton-Stelen, ohne dazwischen flanierende Touristen, spielende Kinder und auf den Quadern picknickende Besucher. Wahrscheinlich ist damit jetzt erstmalig seit der Errichtung 2005 sichergestellt, dass das „Denkmal und der Ort der Erinnerung an die kontemplative und emotionale Empfänglichkeit des Besuchers“ appellieren kann. Ohne von anderen Menschen oder dem permanent tosenden Verkehr abgelenkt zu werden. Vielleicht schlägt sich diese Kontemplation und das Eintauchen in die ruhige Welt zwischen den Stelen auch in den etwas anderen Fotos nieder.

 

 

 

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